Phelsuma Grandis

Krankheiten

Häutungsschwierigkeiten

Einige Hautfetzen bleiben auch nach der Häutung noch am Gecko. Diese können zu Abschnürungen, Verlust der Haftfähigkeit der Zehen oder zu Pilzinfektionen in der darunterliegenden Haut führen. Deshalb sollten sie umgehend entfernt werden. Nicht immer ist der Gang zum Tierarzt notwendig.
Einfach ganz vorsichtig versuchen, die Hautfetzen mit einer stumpfen Pinzette zu greifen und abzuziehen. Bei hartnäckigen Rückständen müssen die betroffenen Stellen je nach Möglichkeit mit einer Fettcreme oder mit einem halbstündigen Wasserbad des Geckos (in einer flachen Box, lauwarmes Wasser) behandelt werden.

Knickschwanz/ Verfettung

Bei manchen Taggeckos knickt beim senkrechten Kopfübersitzen der Schwanz über den Rücken nach vorne ab. Meist kommt dies durch Überfütterung, und es entsteht ein zu massig gewordener Schwanz, der einfach zu schwer wird. Allerdings kann ein Knickschwanz auch ein Anzeichen für eine Muskel- bzw. Knochenschwäche durch falsche Aufzucht oder durch ungenügenden Platz sein. Das Auftreten von Knickschwänzen sollte daher immer als Anlass zum Überprüfen der Haltungsbedingungen genommen werden.

Hautverletzungen

Die Haut des Geckos ist äußerst empfindlich. Nach Rangeleien mit einem Art-
genossen oder Ähnlichem löst sich die Haut ab. Solche Verletzungen heilen
normalerweise recht schnell, sofern keine starken Blutungen oder tiefer
gehenden Wunden vorhanden sind. Bei Vernarbungen kann es allerdings zu
Häutungsproblemen kommen.