Phelsuma Grandis

Nachzucht

Das hier ist nur eine minimale Zusammenfassung! Genauere Angaben bei Nachfrage oder z.B. im Buch: "Der große Madagaskar-Taggecko" von Ingo Kober.

Eiablage

Junge geschlechtsreife Weibchen produzieren oft zunächst einige unbefruchtete Eier bevor sie sich erfolgreich fortpflanzen. Die unbefruchteten Eier werden meist unmittelbar nach der Ablage vom Weibchen wegen der kalkhaltigen Schale gefressen. Sind die Eier befruchtet, legt das Weibchen sie im Terrarium ab.

Entfernen der Eier aus dem Terrarium

Meist verstecken die Weibchen die Eier, weshalb nicht immer alle rechtzeitig entdeckt werden. Die Phelsuma Grandis haben allerdings kein Brutverhalten und wenn die Kleinen im Terrarium schlüpfen, kann es sein, dass sie von den Elterntieren als Futter angesehen und gefressen werden. Die Eier sollten sehr vorsichtig aus dem Terrarium entfernt werden. Am besten markiert man die Oberseite der Eier sehr vorsichtig mit einem weichen Bleistift, damit man versehentlich verdrehte Eier wieder in die Originalposition bringen kann. Das Verdrehen der Eier kann dem Embryonen schaden, am ersten Tag der Ablage und im letzten Inkubationsdrittel schadet es nur in seltenen Fällen.

Inkubation

Sinnvolle Inkubationstemperaturen liegen zwischen 24°C und 31°C. Kurzfristig werden auch Werte bis etwa 15°C (nachts) problemlos vertragen. Bei Tagestemperaturen von 25-29°C und einer Nachtabsenkung auf 18-22°C erzielt man den kräftigsten Nachwuchs. Bei konstanter Tagestemperatur von 28-29°C schlüpfen die Babys nach ca. 52-58 Tagen. Die Zeit verlängert sich bei kühleren Temperaturen bis auf über 70-100 Tage..

Heftiges Schütteln, dauerhaft sehr hohe Luftfeuchtigkeit und sehr hohe/niedrige Temperaturen können den Schlupferfolg gefährden. Vor allem sollte man auf mäßige Luftfeuchtigkeit achten.